Büro Lübeck 1Oliver Kowalski

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Büro HamburgGerd Harnisch

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Altlasten

Altlasten und schädliche Bodenveränderungen werden durch Schadstoffe in Böden und Grundwasser verursacht. Sie können vielfältige Ursachen haben:

  • gewerbliche oder industrielle Vornutzung,
  • Altdeponien,
  • Unfälle, Havarien, Leckagen,
  • Einträge über den Luftpfad (z.B. Brände),
  • Verfrachtung aus der Umgebung etc.

Menschen, öffentliche Schutzgüter (z.B. Grundwasser, Boden) oder Nutzpflanzen können durch Altlasten gefährdet werden. Die Folge: In Abhängigkeit vom Gefährdungsgrad kann eine Sanierung, Sicherung oder Nutzungsbeschränkung notwendig werden. Das Bundes-Bodenschutzgesetz regelt die Verpflichtung zur Sanierung, die Untersuchung, Bewertung und Behandlung von Altlasten sowie die Haftungsfrage. Altlasten verursachen folgende Probleme:

  • Schutzgüter werden gefährdet.
  • Unwissenheit schützt vor einer Haftung nicht.
  • Altlasten sind im Sanierungsfall meist sehr kostenintensiv.
  • Altlasten mindern den Grundstückswert.
  • Auch gering belastete Böden können  Zusatzkosten verursachen, wenn sie bei einer Baumaßnahme gesondert entsorgt werden müssen.

Aufgrund dieses Gefährdungs- und Kostenrisikos sollte deshalb die Altlastenproblematik im Vorfeld jedes Grundstücksverkehrs oder jeder Baumaßahme geklärt sein, sofern ein Anfangsverdacht vorliegt. Grundlage einer Bewertung ("Gefährdungsabschätzung") ist immer eine sachkundige Untersuchung des Schadensbildes. Bei der Bewertung sind alle Randbedingungen zu berücksichtigen, die eine Gefahrenlage definieren. Wenn Schadstoffe bspw. nicht mobilisierbar sind, ist eine Altlast nicht zwangsläufig sanierungsbedürftig. Die standortspezifischen Randbedingungen und die Angemessenheit der Maßnahmen sind daher oft entscheidungsrelevant.